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SternenkindMärchenoper
Das Sternenkind

Eine Märchenoper für Kinder ab ca. 10 Jahren und Erwachsene
Dauer ca. 80 Minuten

Libretto: Alexander Nitzberg, nach dem Märchen " The Star-Child"
von Oscar Wilde
» www.maerchenoper-sternenkind.de

Erstaunlicherweise wurde Oscar Wildes »Star-Child« noch nie zuvor musikalisch umgesetzt. Immerhin handelt es sich dabei um eins der bekanntesten und beliebtesten Kunstmärchen der Weltliteratur. In viele Sprachen übertragen, regt es seit Generationen die Phantasie von Kindern und Erwachsenen an. Und mit seiner schillernden Bildlichkeit sowie formalen Perfektion scheint der Text fürs Musiktheater wie geschaffen zu sein. Dem Komponisten Hans-André Stamm und dem Lyriker Alexander Nitzberg gelang es nun, diese Lücke zu schließen und den Stoff zu einer gleichnamigen Oper zu verarbeiten.

Das Wildesche Sujet erweist sich in der Tat als äußerst dankbar. Die straffe Handlung und die beinahe archetypischen Personencharaktere des »Sternenkinds« eignen sich dazu, ein breites und vor allen Dingen gemischtes Publikum anzusprechen. Denn das Thema des Märchens (die Seelenbildung in einer zwischen Schönheit und Häßlichkeit, zwischen Liebe und Brutalität zerrissenen Welt) berührt allgemein menschliche Werte. Daher wählten beide Künstler - literarisch wie musikalisch - eine Sprache, die der Grundidee des Werkes angemessen ist: schlicht und doch expressiv, klassisch und doch zeitgemäß, augenzwinkernd und doch ernst. So hoffen sie, die Oper als Genre der Zuhörerschaft eines jeden Alters schmackhaft zu machen und eine Unterhaltung auf hohem Niveau zu ermöglichen.

Sternenkind-Ouvertüre

(unterlegt mit Video-Ausschnitten der Aufführung vom 28. Oktober im Bayer-Erholungshaus, Leverkusen)

Trailer der Aufführung am 2. Dezember 2007 im T-Mobile Forum Bonn

Trailer der US Premiere am 10.-12. August 2007

Interview with stage director Andrew Nienaber (Englisch)

Inhalt:
1. Akt:
Im Wintersturm suchen zwei Holzfäller verzweifelt den Heimweg. Da fällt eine Sternschnuppe vom Himmel, die sich als Kind entpuppt, das von dem einen Holzfäller in seinem Hause aufgenommen wird und aufwächst. Es wird immer schöner, jedoch dadurch auch stolz und grausam anderen Geschöpfen gegenüber. Als das Sternenkind seiner Mutter in Gestalt einer Bettlerin begegnet, verleugnet und verjagt es sie. Dadurch verwandelt sich sein Antlitz in ein Krötengesicht und es wird selbst verjagt.
2: Akt:
Das Sternenkind wird an den Toren einer Stadt abgewiesen, aber von einem Zauberer als Sklave gekauft. Es soll für diesen nacheinander das weiße, gelbe und rote Gold im Wald finden und wird dazu jeweils verzaubert. Auf seiner Suche im Wald befreit das inzwischen geläuterte Sternenkind einen Hasen, der ihm jedesmal hilft, das Gold zu finden. Statt es aber dem Zauberer zu bringen, schenkt er es einem Bettler, der in Todesangst darum bittet. Das Sternenkind wird jedesmal bestraft. Jedoch beim dritten Mal, bei dem ihm der Tod droht, falls es mit leeren Händen zurückkehrt, wird das Sternenkind durch diese selbstaufopfernde Tat dem Bettler gegenüber aus dem Bann des Zauberers befreit, erhält seine Schönheit zurück und wird von Bettler und Bettlerin, die sich als König und Königin entpuppen und in Wirklichkeit seine Eltern sind, zum neuen König der Stadt ernannt.